- Startseite
- Workshop-Rückblick: Naturverträgliche Gestaltung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen
Naturverträgliche Gestaltung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen
Wie können Klimaschutz und Biodiversität so zusammengedacht werden, dass beide Seiten profitieren? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Online-Workshop am 14. April 2026 mit rund 30 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Ressortforschung und Politikberatung.
Klimaschutz und Biodiversität gemeinsam denken
Klimawandel und Biodiversitätsverlust stehen in enger Wechselwirkung: Sie verstärken sich gegenseitig – können aber auch gemeinsam adressiert werden. Genau hier setzt Handlungsfeld 13: Klimawandel der Nationalen Biodiversitätsstrategie 2030 an und stellt eine naturverträgliche Ausgestaltung der Klimapolitik in den Mittelpunkt.
Das Projekt Bioodiversitäts-Check für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen des Bundes trägt zur Umsetzung der Maßnahmen in Handlungsfeld 13 bei. Der Online-Workshop hob die besondere Rolle der Biodiversität als Querschnittsthema hervor. Im Fokus stand die Umsetzung der besten Maßnahmen, die beides schützen: Klima und Natur.
Früh ansetzen, besser steuern
Im Austausch wurde deutlich: Biodiversität muss frühzeitig und verbindlich in die Planung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen integriert werden. Bislang geschieht das noch nicht durchgängig. Insbesondere auf Planungs- und Genehmigungsebene fehlt es oft an geeigneten Datengrundlagen und abgestimmten Verfahren.
Eine stärkere Verzahnung von Klima- und Biodiversitätspolitik – auch über Ressortgrenzen hinweg – ist daher entscheidend. So lassen sich negative Auswirkungen vermeiden und gleichzeitig gezielt positive Effekte für Natur und Klima schaffen.