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Antragstellung ab sofort möglich

200 Millionen Euro für klimaresiliente Wälder

Ab 2027 stehen jährlich 200 Millionen Euro für das Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ zur Verfügung. Private und kommunale Waldbesitzende können ab dem 1. Oktober 2026 wieder Erstanträge stellen. Ziel ist es, die klimaresiliente Bewirtschaftung auf mindestens zwei Millionen Hektar Wald in Deutschland auszuweiten.

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30.09.2026

Mehr Förderung für klimaangepasste Wälder

Dürre, Starkregen, Waldbrände und Insektenkalamitäten setzen Deutschlands Wäldern zunehmend zu. Um sie widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen, werden die Mittel für das Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ (KWM) ab Januar 2027 auf 200 Millionen Euro jährlich aufgestockt. Das Bundesumweltministerium (BMUKN) stellt dafür über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) zusätzliche Mittel bereit. Gemeinsam mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) unterstützt es Waldbesitzende bei der Anpassung ihrer Wälder an den Klimawandel.

Das Programm unterstützt private und kommunale Waldbesitzende dabei, ihre Wälder klimaresilient zu bewirtschaften und gleichzeitig ihre Leistungen für Klimaschutz und biologische Vielfalt zu stärken. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen für eine stärkere Verjüngung und Durchmischung der Wälder, den Erhalt von Habitatbäumen und Totholz, den Bodenschutz und einen verbesserten Wasserrückhalt.

Bislang erreicht das Programm knapp 1,7 Millionen Hektar förderfähige Waldfläche – mehr als ein Fünftel des Privat- und Kommunalwaldes in Deutschland. Mit der Aufstockung der Mittel sollen künftig mindestens zwei Millionen Hektar klimaresilient bewirtschaftet werden.

Erstanträge können ab dem 1. Oktober 2026 bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) gestellt werden. Die Förderung dieser Erstanträge erfolgt ab dem 1. Januar 2027.

Mehr zum Förderprogramm

Alle Informationen zum Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“, zu Fördervoraussetzungen, Antragstellung und zum Ablauf des Antragsverfahrens finden Sie auf der Webseite der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

Collage Schwarzspecht und Pflanze rotes Waldvöglein

Handlungsfeld 7

Wälder

Wälder sind Lebensraum für zahlreiche Arten, speichern Kohlenstoff und Wasser und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Biodiversitätsschutz. Gleichzeitig setzen ihnen Dürren, Waldbrände und Insektenkalamitäten zunehmend zu. Handlungsfeld 7 der NBS 2030 zielt deshalb darauf, Wälder naturnäher, strukturreicher und resilienter zu entwickeln und geschädigte Waldflächen wiederherzustellen.

Collage mit Kranich und Sonnentau

Handlungsfeld 13

Klimawandel

Klimawandel und der Verlust biologischer Vielfalt hängen eng zusammen. Intakte und vielfältige Ökosysteme können Kohlenstoff binden, Klimafolgen abfedern und Veränderungen besser standhalten. Die NBS 2030 setzt deshalb darauf, Ökosysteme zu erhalten, wiederherzustellen und ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken.