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Alpenkonvention – Jugendbeteiligung
Junge Stimmen für die Alpenpolitik gesucht
Im Rahmen der deutschen Präsidentschaft der Alpenkonvention 2027/2028 startet ein neues Jugendbeteiligungsprojekt. Die Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV) sucht dafür 15 junge Menschen, die ihre Perspektiven in politische Prozesse rund um Biodiversität, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung im Alpenraum einbringen möchten.
Die Mitglieder der „Youth in the Alpine Convention – Working Group“ beschäftigen sich mit den Themen und Strukturen der Alpenkonvention, entwickeln eigene Positionen und Forderungen und tauschen sich mit Fachleuten sowie politischen Akteurinnen und Akteuren aus. Darüber hinaus gestalten sie Beteiligungsformate, Veranstaltungen und Veröffentlichungen mit.
Gesucht werden junge Menschen unter 27 Jahren, die Interesse an Umwelt- und Klimapolitik haben und sich über einen längeren Zeitraum engagieren möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Da die Alpenkonvention international ausgerichtet ist, sind Englischkenntnisse hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Die Arbeitsgruppe trifft sich sowohl digital als auch zu einzelnen Terminen vor Ort. Das erste Treffen findet am 31. Oktober und 1. November 2026 in München statt. Unterkunft und Verpflegung werden übernommen, Reisekosten können nach Absprache erstattet werden. Die Projektlaufzeit reicht von August beziehungsweise September 2026 bis März 2028.
Der Vorsitz der Alpenkonvention wechselt in der Regel alle zwei Jahre zwischen den Vertragsparteien. Deutschland übernimmt ihn für die Jahre 2027 und 2028.

Handlungsfeld 12
Hochgebirge
Deutschlands Hochgebirgslandschaften liegen ausschließlich im Alpenraum – und sind besonders stark vom Verlust biologischer Vielfalt betroffen. Steigende Temperaturen, Gletscherschmelze, Wassermangel und Naturgefahren verändern die Lebensräume vieler Arten. Zusätzlich setzen Tourismus, Verkehr, Luftverschmutzung und veränderte Landnutzung die alpine Biodiversität unter Druck.